The light of the dreams - Free Template by www.temblo.com
 
 
Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Ich würde mich über einen Besuch und einen netten Eintrag in meinem Gästebuch sehr freuen.
 
 
 Home





 
 
www.temblo.com www.creative-level.net Host

Wochenende!

Endlich!

Nach einem ausgiebigen Frühstück sitzen wir nun mit unseren Laptops und den Arbeitsunterlagen am Pool und genießen die Freizeit, die wir haben. Auch wenn wir arbeiten, ist es doch was anderes, ob man hier sitzt oder im Büro. Es ist schön und tut sehr gut. Wir haben mit dem heutigen Tag noch sechs gemeinsame Tage, die wir in vollem Ausmaß genießen wollen. Trotzdem ist uns beiden bewusst, dass die Zeit in Afrika sich ihrem Ende zuneigt. Um so intensiver verbringen wir sie. Ich genieße seine Anwesenheit sehr und freue mich, dass es ihm genauso geht. Wir reden darüber, wie es sein wird, wenn wir nach Hause fahren. So ganz wohl ist es uns nicht, denn wir wissen nicht, was uns erwartet. Er hat Sorge, dass seine Familie eine Veränderung an ihm bemerkt. Ich glaube, das werden zwei ganz schön harte Wochen, wenn wir so schlagartig von 100 auf Null zurückfahren müssen und uns nicht einmal im Büro sehen können. Ich vermisse ihn jetzt schon ein wenig. Und ich habe Angst davor, dass der Abstand wieder alles kaputt macht. Dazu mag ich ihn zu sehr. Auf jeden Fall wird es nicht einfach sein. Aber loslassen wollen wir beide nicht. Wenn mir die Schwierigkeiten der Situation bewusst werden wünschte ich, ich könnte einfach sagen, dass das hier nichts anderes als eine dumme Schwärmerei ist oder eine Art "Urlaubsflirt" aber das ist nicht so. Dazu empfinde ich zu viel.

 

Ich telefoniere mit meiner Mutter und habe das Gefühl, dass sie spürt, dass etwas nicht stimmt. Sie fragt so seltsam nach meinem Mann und sie erkundigt sich so intensiv nach K.! Merkwürdig. Aber Mütter haben wohl einfach einen siebten Sinn.

 

Was ich wirklich interessant finde, ist die Tatsache, dass meine Freundin Ch. Zeitgleich fast genau das Gleiche erlebt wie ich. Schon seltsam. Aber so haben wir wenigstens jemanden, mit dem man über das Thema reden kann und der einen versteht.

 

Es ist schon seltsam, wie das Leben so spielt. Und ich versuche mir die ganze Zeit über einzureden, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche, weil alles so verfahren und ausweglos ist. Aber vielleicht scheint es auch nur so zu sein… Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es wirklich eine Prüfung, die uns von anderer Seite auferlegt wurde… Wir werden sehen.

 

Sicher ist nur, dass ich nicht "einfach so" in meiner Ehe weiter machen kann. Dazu ist dort viel zu viel was geklärt werden muss. Ich habe Angst vor der Woche, die mir im Anschluss an das Audit bevorstehen wird…

19.5.07 11:38