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Wir sind in Tanzania (Dar es Salaam) und haben die ganze Zeit den hiesigen Niederlassungsleiter am Hals, der sich tierisch freut, Deutsche um sich zu haben. Klar, er ist alleine hier, seine Familie ist in Deutschland, aber wir wissen echt nicht, wo uns der Kopf steht. Wir arbeiten bis spät abends und fallen danach tot müde ins Bett. Ich spüre, wie viel Kraft mich das Audit kostet und brauche dringend Ruhe. Aber auch das kommende Wochenende wird geprägt sein von Arbeit, denn ansonsten haben wir keine Chance fertig zu werden. Unser Chef hat schon vorgeschlagen, wir sollen den Aufenthalt in Afrika verlängern, aber wir fahren beide direkt im Anschluss an das Audit in Urlaub, so dass eine Verlängerung keine gute Alternative ist. Nun ja…

 

Wie es mir sonst so geht? Wir genießen die Zeit, die wir miteinander haben. "Es ist wie ein Geschenk Gottes!" sagt K. und er hat absolut recht. Trotzdem geht es mir nicht richtig gut, denn 1.) denke ich, dass unsere Situation ausweglos ist und rede mir deshalb schon ständig ein, dass wir eh keine Chance haben und 2.) warten sowohl auf ihn als auch auf mich zuhause die Familien.

 

Es ist so verrückt. Man liebt und darf nicht lieben. Man ist glücklich und doch auch wieder nicht. Wenn wir gemeinsam vor dem Spiegel stehen und uns anschauen, sehe ich zwei Menschen, die einerseits sehr viel für einander empfinden aber andererseits auch wirklich Angst vor der Zukunft haben.

 

Ich fühle mich so hilflos. Ich würde am liebsten den Job wechseln, um dem Herzschmerz aus dem Wege zu gehen. Ich bin bloß froh, dass ich ansonsten wirklich stabil bin, denn Rückfälle könnte ich überhaupt nicht gebrauchen…

18.5.07 07:44