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Irgendwie ist alles klar und irgendwie auch gar nichts. Ihm geht es noch viel schlechter als mir mit dem ganzen Gefühlswirrwarr. Ich habe wenigstens – dank Schlaftabletten – ein wenig Ruhe gefunden, K. nicht.

Ich genieße ihn in jeder einzelnen Minute, die er bei mir ist und wünsche mir, dass diese Zeit niemals, niemals aufhört. Leider wissen wir beide, dass das nicht der Fall sein wird, denn auch die kommenden Wochen werden umgehen und wir werden wieder nach Hause fliegen – er zu seiner Frau und ich zu meinem Mann! Was für eine verdrehte Welt. Seine Hände zu fühlen, seinen Atem zu spüren und mich in ihm verlieren ist so etwas wunderschönes und intensives, dass es kaum auszuhalten ist. Was ist das zwischen uns?

Ist es nur eine lächerliche Affäre, die ausschließlich auf den sexuellen Reizen des anderen basiert? Nein, gewiss nicht. Es ist mehr. Auch wenn er "de facto" nicht mein Partner ist, so ist er es irgendwie doch. Er redet nicht von Affäre, sondern von Beziehung. Und zugleich hat er unheimlich Angst davor, was die "anderen" im Geschäft sagen würden, wenn sie das wüssten… Er hat ein schlechtes Gewissen und will meine Ehe nicht zerstören. Und er sagt, er liebt seine Frau. Alles total wirr!

Liebe ich meinen Mann? Was hat mich an meinem Mann so fasziniert? Er hat mich zu einer Zeit kennengelernt, als es mir sehr schlecht ging und er hat diese Zeit mit mir durchgestanden. Er ist bei mir geblieben in Momenten, wo viele andere gesagt hätten, dass sie damit nichts am Hut haben wollen. Deshalb liebe ich G.. Aber das, was zwischen K. und mir ist, ist um so vieles intensiver, als das, was ich bei G. erlebt habe… Sowas habe ich wirklich noch nie erlebt. Und er auch nicht…

Und nun?

Ich weiß, dass ich K. nicht haben kann, also begnüge ich mich damit, ihn jetzt bei mir zu haben. Ich weiß, dass ich ihn gehen lassen muss und ich weiß, dass mein Herz 1.000 Tode sterben wird, wenn wir zurück in Deutschland sind. "Kannst du so leben?" fragt er mich und ich kann ihm die Frage nicht beantworten. Ich weiß nur, ich will ihn nicht verlieren…

Damit ich ihn nicht verliere, müssen sämtliche Sehnsüchte und Wünsche verbannt werden, da ich Angst davor habe, dass sie mich zu sehr verletzen, wenn ich sie zulassen würde. Gut, dass ich so viel Übung darin habe, meine Bedürfnisse zu unterdrücken.

10.5.07 06:34