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Mag sein, dass du das doof findest, dass ich mich "so anstelle". Mag sein, dass das kindisch und albern ist. Mag sein, dass das wirklich das Letzte ist, dass ich hier sitze und um dich und um meine Eheprobleme weine. Mag sein, dass dich das nur noch mehr bestätigt. Mag sein, dass du mich vergisst und nichts anderes übrig bleibt, als die Erinnerung an die junge Kollegin, mit der man ein paar nette Stunden verbracht hat. Mag sein, dass es die Wahrheit ist, was du mir sagst, mag aber auch sein, dass ich doch nur eine Marionette und ein netter Zeitvertreib war (jedenfalls würde mir das die Trennung erleichtern!). Mag sein, dass ich in ein paar Tagen wieder ganz anders darüber denke und wir uns nie wieder auf dieser Ebene begegnen werden. Aber egal was und egal wie, jetzt gerade, in diesem Moment geht es mir schlecht.

22.5.07 15:23


I can't stand the pain inside any longer!

Oh mein Gott, ich habe solche Angst, nach Hause zu kommen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß doch noch nicht einmal, was ich fühlen soll. Bin völlig am Ende und könnte nur heulen gerade. Es tut so weh, hier zu sein, und es tut genauso weh, nach Hause zu fahren. Ich bin zerrissen und weiß nicht wohin mit meinem Schmerz. Ich kann mich gerade gar nicht beruhigen. Die Trauer und der Schmerz drängen mit aller Gewalt nach oben. Ich hasse es, wenn die Gefühlskiste einfach so auffliegt und sich nicht mehr schließen lässt… Wie soll ich denn da weiterarbeiten können???

 

I wish you'd see it on my face
But I'm caught up in those long lost days
And how can I then make you see
When I don't even know me

Following my footsteps home
This time I'm walking alone
Trying hard to be someone
I don't even know

I feel like a shadow
Walking behind who I think I am
Just like my shadow
Wanting to see the sun again
I'm your shadow
And I'm lost
Just like my shadow

Thought I'd light me bright and new
But my candle burnt out long before you
Now I'm the one who's got to pay
I'm finding me a better day

22.5.07 13:50


Nein, ich mache mir nichts vor, was uns beide betrifft, sondern ich sehe die ganze Sache ziemlich nüchtern. Wir haben keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft, also warum soll ich mich dann in falsche Hoffnungen flüchten, die sowieso niemals erfüllt werden? Klar tut es weh, aber sei doch mal ehrlich: wir kennen uns seit knapp einem Jahr. Seit geraumer Zeit wissen wir, dass wir uns mehr als nur mögen. Vor fast zwei Wochen haben wir uns das dann eingestanden, wohlwissentlich, dass unsere Zeit hier sich einem baldigen Ende zuneigen wird. Du gehst zurück zu deiner Frau und deinem Sohn, ich gehe zurück zu meinem Ehemann. Alles was bleibt, ist die Erinnerung und der Schmerz loslassen zu müssen. Ich habe keine Chance und das weißt du. Du fragst mich, ob das auf immer so sein könnte zwischen uns und ob ich damit leben könnte, immer die Nummer Zwei zu sein. Nein, K., das kann ich mir nicht vorstellen, denn ich denke, dass das viel zu weh tut auf Dauer. Irgendwann ist die Zeit vorbei, in der wir gemeinsam auf Reisen gehen werden. Und ich rechne damit, dass ich entweder die Firma wechseln oder aber durch Schwangerschaft ausfallen werde. Es ist alles eine Frage der Zeit, bis sich unsere Wege wieder trennen.

Ja, es tut weh, das so deutlich zu sagen und ich wünschte, ich könnte diesbezüglich fröhlicher nach Hause fahren. Aber was sind schon drei gemeinsame Wochen gegen 19 gemeinsame Ehejahre? Ich bin mir sicher, wenn du in zwei Wochen aus dem Urlaub mit deiner Familie wiederkommst, werde ich emotional für dich genauso weit weg sein wie es deine Frau momentan für dich ist. Ich mache mir nichts vor. Das ist das Los der Zweiten. Ich habe ja noch nicht einmal die Chance, dich zu erreichen. Kein Telefon, keine Email, kein zufälliges Sehen. Aber sei gewiss, ich gehe daran nicht zugrunde. Ich habe schon vieles geschafft in meinem Leben und auch das werde ich meistern. Ich danke dir für die wunderschönen Stunden hier in Afrika. Noch ist der innere Schmerz groß, aber die Zeit wird auch diese Wunden heilen… Vielen Dank dafür, dass du hier warst. Du bist ein wunderbarer Mensch. Gott schütze und lenke dich, wo immer du auch hingehst und was immer du tust.

Ich habe dich lieb!

22.5.07 06:19


Wochenende!

Endlich!

Nach einem ausgiebigen Frühstück sitzen wir nun mit unseren Laptops und den Arbeitsunterlagen am Pool und genießen die Freizeit, die wir haben. Auch wenn wir arbeiten, ist es doch was anderes, ob man hier sitzt oder im Büro. Es ist schön und tut sehr gut. Wir haben mit dem heutigen Tag noch sechs gemeinsame Tage, die wir in vollem Ausmaß genießen wollen. Trotzdem ist uns beiden bewusst, dass die Zeit in Afrika sich ihrem Ende zuneigt. Um so intensiver verbringen wir sie. Ich genieße seine Anwesenheit sehr und freue mich, dass es ihm genauso geht. Wir reden darüber, wie es sein wird, wenn wir nach Hause fahren. So ganz wohl ist es uns nicht, denn wir wissen nicht, was uns erwartet. Er hat Sorge, dass seine Familie eine Veränderung an ihm bemerkt. Ich glaube, das werden zwei ganz schön harte Wochen, wenn wir so schlagartig von 100 auf Null zurückfahren müssen und uns nicht einmal im Büro sehen können. Ich vermisse ihn jetzt schon ein wenig. Und ich habe Angst davor, dass der Abstand wieder alles kaputt macht. Dazu mag ich ihn zu sehr. Auf jeden Fall wird es nicht einfach sein. Aber loslassen wollen wir beide nicht. Wenn mir die Schwierigkeiten der Situation bewusst werden wünschte ich, ich könnte einfach sagen, dass das hier nichts anderes als eine dumme Schwärmerei ist oder eine Art "Urlaubsflirt" aber das ist nicht so. Dazu empfinde ich zu viel.

 

Ich telefoniere mit meiner Mutter und habe das Gefühl, dass sie spürt, dass etwas nicht stimmt. Sie fragt so seltsam nach meinem Mann und sie erkundigt sich so intensiv nach K.! Merkwürdig. Aber Mütter haben wohl einfach einen siebten Sinn.

 

Was ich wirklich interessant finde, ist die Tatsache, dass meine Freundin Ch. Zeitgleich fast genau das Gleiche erlebt wie ich. Schon seltsam. Aber so haben wir wenigstens jemanden, mit dem man über das Thema reden kann und der einen versteht.

 

Es ist schon seltsam, wie das Leben so spielt. Und ich versuche mir die ganze Zeit über einzureden, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche, weil alles so verfahren und ausweglos ist. Aber vielleicht scheint es auch nur so zu sein… Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es wirklich eine Prüfung, die uns von anderer Seite auferlegt wurde… Wir werden sehen.

 

Sicher ist nur, dass ich nicht "einfach so" in meiner Ehe weiter machen kann. Dazu ist dort viel zu viel was geklärt werden muss. Ich habe Angst vor der Woche, die mir im Anschluss an das Audit bevorstehen wird…

19.5.07 11:38


Wir sind in Tanzania (Dar es Salaam) und haben die ganze Zeit den hiesigen Niederlassungsleiter am Hals, der sich tierisch freut, Deutsche um sich zu haben. Klar, er ist alleine hier, seine Familie ist in Deutschland, aber wir wissen echt nicht, wo uns der Kopf steht. Wir arbeiten bis spät abends und fallen danach tot müde ins Bett. Ich spüre, wie viel Kraft mich das Audit kostet und brauche dringend Ruhe. Aber auch das kommende Wochenende wird geprägt sein von Arbeit, denn ansonsten haben wir keine Chance fertig zu werden. Unser Chef hat schon vorgeschlagen, wir sollen den Aufenthalt in Afrika verlängern, aber wir fahren beide direkt im Anschluss an das Audit in Urlaub, so dass eine Verlängerung keine gute Alternative ist. Nun ja…

 

Wie es mir sonst so geht? Wir genießen die Zeit, die wir miteinander haben. "Es ist wie ein Geschenk Gottes!" sagt K. und er hat absolut recht. Trotzdem geht es mir nicht richtig gut, denn 1.) denke ich, dass unsere Situation ausweglos ist und rede mir deshalb schon ständig ein, dass wir eh keine Chance haben und 2.) warten sowohl auf ihn als auch auf mich zuhause die Familien.

 

Es ist so verrückt. Man liebt und darf nicht lieben. Man ist glücklich und doch auch wieder nicht. Wenn wir gemeinsam vor dem Spiegel stehen und uns anschauen, sehe ich zwei Menschen, die einerseits sehr viel für einander empfinden aber andererseits auch wirklich Angst vor der Zukunft haben.

 

Ich fühle mich so hilflos. Ich würde am liebsten den Job wechseln, um dem Herzschmerz aus dem Wege zu gehen. Ich bin bloß froh, dass ich ansonsten wirklich stabil bin, denn Rückfälle könnte ich überhaupt nicht gebrauchen…

18.5.07 07:44


Nach den letzten sehr nervenaufreibenden, stürmischen Tagen, kehrt gerade ein wenig Ruhe ein. Dafür arbeiten wir wie die Verrückten im Geschäft, damit wir irgendwie die Prüfung auf die Reihe bekommen. Das ist aber auch gut so, denn so kann ich mich nicht ständig in irgendwelchen Grübeleien verlieren. Mir geht es immer noch nicht gut und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich hasse Unklarheiten, bin jemand, der immer alles und vor allem sich selber unter Kontrolle hat, und nun passiert es ausgerechnet mir, dass ich mich nicht kontrollieren kann. Das macht mich wahnsinnig.

 

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Mein Herz ist ganz schwer und fühlt sich an, als ob eine eiserne Faust es umschließt. Echt blöde.

 

Wer auch immer mir unterstellt, hier leichtfertig und unüberlegt zu handeln, dem sei gesagt, dass ich mir so viele Gedanken mache wie wohl sonst noch niemals. Kein Schritt ist unüberlegt, aber zum ersten Mal in meinem Leben kann ich mich meiner Gefühle nicht wehren. Mir geht es nicht gut damit, denn ich habe meinen Ehemann, der mich über alles liebt, zutiefst verletzt. Keine Ahnung, wie es weitergehen wird. Er redet mich nur noch mit Vornamen an, und in jeder seiner Mails und Worte spüre ich seinen Schmerz.

 

Ich komme mir unendlich schlecht vor, obwohl ich weiß, dass ich das nicht in böser Absicht getan habe. Ich bin nicht hingegangen und habe gesagt, ich will mich in K. verlieben. Es ist einfach geschehen. Einfach so… Ich konnte nichts tun… Jetzt weiß ich nicht, wie ich das wieder ändern kann, außer mir mit aller Macht den Kontakt zu verbieten. Aber auch das geht nicht. Wir können einander weder hier noch in Deutschland aus dem Weg gehen, weil wir zusammenarbeiten müssen. Mir wird schlecht bei dem Gedanken daran, wie verfahren die Situation gerade ist und wie wenig ich mir zu helfen weiß. Am liebsten würde ich mal ganz in Ruhe darüber weinen, damit wenigstens aus meinem Herzen für einen Moment der Druck raus geht, aber auch dazu ist keine Zeit…

16.5.07 11:11


Jetzt spüre ich all das, was in den letzten Tagen auf meinen Schultern lastete mit aller Wucht. Auf meinen Schultern liegt eine Last, die ich kaum tragen kann.

14.5.07 09:55


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